Von 1866 bis 1884 wurde in heute unvorstellbaren 18 Jahren harter Arbeitszeit das Gebude von Kriegsflüchtlingen errichtet, die froh waren, eine Arbeit gefunden zu haben. Alle Baumaterialien mussten selbst hergestellt werden. Die Ziegelei befand sich in der Nachbarortschaft Rattendorf.

Die Wochenentlohnung für die Arbeiter betrug damals:
  • 1 kg Speck
  • 1 kg Käse
  • 1 kg. Polentamehl
  • 3 Gulden Bargeld

Der damaliger Erbauer und gleichzeitig Besitzer unseres Hauses siedelte von Rattendorf nach Jenig und eröffnete das Gasthaus im Herbst 1884.

Wenn Sie unser Gebäude richtig betrachten, so besteht es aus 1/3 Wohnfläche und 2/3 Landwirtschaftsgebäude. Zur damaligen Zeit war der Bauernstand hoch angesehen und die Landwirtschaft stand an erster Stelle. Eine Großfamilie samt Mägden und Knechten hatte hier ein sehr gutes Auskommen.

In den letzten Jahrzehnten änderte sich die gesamte Wirtschaftslage und die Zahl der Vollerwerbslandwirte ging drastisch zurück. Gerade aus diesem Grund sind wir besonders darum bemüht, an alten Traditionen festzuhalten.

Unser Speck, die Hauswürste, Verhackert sowie viele Marmeladen werden noch in liebevoller Kleinarbeit in unserem Hause selbst erzeugt. Auch das Rind- und Schweinefleisch stammt zum größten Teil aus eigener Landwirtschaft auf die wir besonders stolz sind.

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